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DESCRIPTION:\nVeranstaltungsort: Kirche Zum Vaterhaus Baumschulenweg\nBaums
 chulenstr. 81\n12437 Berlin\nS Baumschulenweg\; Bus 170\, 265\nKurzbeschre
 ibung / Untertitel: Heidrun Feistner - Steine Bronzen Alabaster\nAusführli
 che Beschreibung: Der Titel der Ausstellung könnte um die Angaben „Texte u
 nd Fotografiken“ ergänzt werden. Denn neben den plastischen Arbeiten hänge
 n großformatige Tafeln und auch Inschriften von eigenen lyrischen Texten\,
  die vor 2012 entstanden. Dieses Jahr markiert eine Zäsur in ihrem Werk. S
 eitdem\, sagt sie\, wächst ihre Poesie im Stein.\nDiese beziehungsreiche K
 unst ist nicht in eigene Welten verwoben\, sie spinnt sich nicht ein. Es f
 inden sich Skulpturen zu bekannten Dichtern und Musikern\, wie Georg Heym\
 , Friedrich Hölderlin und Franz Schubert\, zu Albert Ebert\, dem Maler\, u
 nd für den Philosophen Ernst Bloch. Auch zu Hans Magnus Enzensbergers Gedi
 cht „Niemand singt“ entstand eine Skulptur. Mit ihrer Serie „Engel der Ges
 chichte“ nimmt sie ikonographische Traditionen auf\, die auf Paul Klee und
  Walter Benjamin verweisen. Immer wieder auch werden Bronzen nach ihren St
 einskulpturen geformt.\nIhre Kunst\, sagt sie\, möchte auch immer erinnern
 \, sie möchte sich mit der Kunst der Anderen verbinden\, verbünden. Nichts
  sei heute schwerer als das: den Mut\, die Kraft\, die Klugheit zu finden 
 zur Formulierung einer Utopie\, die weder ihre Geschichte\, noch ihre Gege
 nwart und auch nicht die Zukunft verrät.\nDie Künstlerin habe für sich Lös
 ungen finden können: die unbedingte Aufrichtigkeit im Denken und Fühlen\, 
 das Bewusstsein der eigenen Formensprache. Vor allem aber sei es ihr Vertr
 auen\, ihr Grundvertrauen in die Poesie gewesen\, das sie arbeiten ließ.\n
 Heidrun Feistner wurde 1960 in Thüringen geboren\, sie lebt und arbeitet i
 n Berlin. Im vergangenen Jahr war sie auf Messen in Salzburg und Frankfurt
  unterwegs\; sie beteiligte sich an Gruppenausstellungen in Madrid und Ber
 lin.\nEröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag\, den 2. Juli 2020 im Ra
 hmen des Sommerkonzertes. Sie wird bis zum 7. Oktober 2020 in der Kirche z
 u sehen sein.\n\n								\n								Heidrun Feistner und Heike Pudler
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