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DESCRIPTION:\nVeranstaltungsort: Paradiessaal im Dom Havelberg\nDomplatz 3
 \n39539 Havelberg\nVerkehrsverbindungen:\nab Berlin Hbf mit RB in Richtung
  Wittenberge bis Glöwen - dann Bus\n\nDie Weihe des romanischen Domes war 
 1170. Nach einem Kirchenbrand 1279 wurde die romanische Pfeilerbasika goti
 sch überformt. Ende des Umbaus und Fertigstellung der Klosteranlage zwisch
 en 1330 und 1380. Besonderheiten: Verbindung romanischen und gotischen Bau
 stils\, Lettner-Chorschrankenensemble mit 20 Reliefs und 14 Skulpturen (En
 tstehung 1396 bis 1411)\, Teile der alten Chorschranke (drei Sandsteinleuc
 hter von 1300)\, gotische Farbglasfenster (sieben Fenster mit einem Christ
 uszyklus 1411/1412\, zwei Fenster mit Blattornamentik 1330)\, Triumphkreuz
  (1300)\, barocke Kanzel (1693)\, Hochaltar(1700) und Orgel (1777). Der sü
 dliche Teil der Klosteranlage mit Sommer- und Winterrefektorium (13./14. J
 h.) beherbergt heute den Paradiessaal. Er wird für Gottesdienste in der ka
 lten Jahreszeit und für Veranstaltungen genutzt.\nWeitere Informationen/Be
 sondere Hinweise: Journalistin\, Bloggerin und Autorin. 2024 erschien der 
 Spiegel-Bestseller Von Juden lernen - 5784 Jahre Denkgeschichte für die Z
 ukunft \nShitstorms\, Sex\, Selbstbestimmung – ein ungewöhnlicher Blick au
 f aktuelle Themen. Wenn es heute um jüdisches Leben geht\, dreht sich die 
 Diskussion meist um den Holocaust\, den arabisch-israelischen Konflikt ode
 r Antisemitismus. Dabei ist das Judentum die älteste der monotheistischen 
 abrahamitischen Religionen\, das bedeutet eine jahrtausendealte Kultur und
  Philosophie. Mirna Funk greift in ihrem Buch acht Theorien der jüdischen 
 Ideengeschichte auf. Dazu gehört zum Beispiel „lashon hara“\, das Verbot d
 er üblen Nachrede\, oder „tikkun olam“\, die Pflicht\, die Welt zu verbess
 ern. So eröffnet Funk eine neue Perspektive auf politische Debatten\, Stre
 itkultur und Persönlichkeitsentwicklung: lebensnah\, philosophisch fundier
 t und einzigartig. \n„Vieles\, was heute diskutiert wird\, als sei es ein 
 Novum\, haben Juden schon lange besprochen. Let’s learn from it.“ So sagt 
 es die Autorin. Mirna Funk\, geboren 1981 in Ostberlin\, studierte Philoso
 phie und arbeitet heute als Autorin sowie freie Journalistin\, unter ander
 em für ›FAZ‹\, ›SZ‹ und ›Die Zeit‹. Seit 2021 erscheint ihre monatliche S
 ex-Kolumne in der ›Cosmopolitan‹ und seit 2018 schreibt sie über jüdisch
 es Leben bei ›Vogue online‹. Ihr Debüt wurde mit dem Uwe-Johnson-Förderpre
 is ausgezeichnet\, das Sachbuch „Who Cares“ wurde ein sofortiger Bestselle
 r.\nInternetadresse: https://www.havelberg-dom.de
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LOCATION:Havelberg: Paradiessaal im Dom Havelberg
SUMMARY:Havelberger Dialoge - Mirna Funk – Vortrag und Gespräch
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