Bild der Veranstaltung
© (c) Theater Zentrifuge

"Irgendwo ist irgendwer ein Hund und bellt den Mond an..."

So, 24.8.2025 12 Uhr

   

Details

Kurzbeschreibung

Szenisches Essay über die Tragikkomik des menschlichen Daseins.

Weitere Informationen/Besondere Hinweise

Wir erleben Szenen aus einer künstlich verfremdeten Welt mit eigenem Zeitgefühl: Bewegungen verlangsamt, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fließen ineinander. Wort- und handlungsarme Bilder stehen scheinbar beziehungslos nebeneinander, verdichten jedoch alltägliche Vorgänge: Ein Mann verzweifelt nach seiner Kündigung – Eine junge Frau pflegt eine Pflanze, beobachtet von einem Mann, der Liebe noch nicht kennt – Ein Depressiver soll Scherzartikel für die Betriebsfeier besorgen – Eine Frau wird von ihrem eifersüchtigen Mann geohrfeigt, weiß aber, dass er sie liebt – Eltern besuchen das Grab ihres gefallenen Sohnes – Eine „fette“ Frau träumt, ein zarter Grashalm zu sein – Ein unsichtbarer Obdachloser zieht über den Friedhof, Opfer und Täter zugleich, vielleicht ein Engel.
Wie aus der Ferne betrachten wir die Absonderlichkeiten menschlicher Existenz. Dabei werden Schattenseiten sichtbar: Einsamkeit, Angst, Müdigkeit, Spuren von Krieg und Gewalt – durchbrochen von Absurdität, Komik und Galgenhumor. Ein melancholischer Ton durchzieht die Episoden, lässt uns innehalten und mit den großen Fragen der Existenz konfrontieren.
Diese Inszenierung ist inspiriert von Roy Andersson und seiner „Trilogie der menschlichen Existenz“, dem Meister szenischer Reduktion und poetischer Alltagsbeobachtung.
Veranstalter: Theater Zentrifuge

Eintritt

16 €/12 € - Reservierung/Verkauf über: Theater.zentrifuge@gmx.de

Internetadresse

Veranstalter / veröffentlicht von:

Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte

Adresse:
Südstern 8–10
10961 Berlin
Internet:
E-Mail:
Kontakt:

[vid: 309 - id 711511]
Bild / Logo Veranstalter