Details
Weitere Informationen/Besondere Hinweise
„Erziehung durch Arbeit“ zeigt Fotos, Dokumente und filmische Zeitzeugen- und Experteninterviews, ergänzt um historisches Filmmaterial. Anhand der vierzehn Porträts kann den vielen Facetten der strafrechtlichen Verfolgung und Kriminalisierung nach Paragraf 249 und dessen Auswirkungen auf die weiteren Lebenswege nachgespürt werden. Darüber hinaus geht die Ausstellung auf die Vorläufer des Paragrafen 249 in Kaiserreich, Nationalsozialismus und der frühen DDR sowie Vorbilder in ČSSR und Sowjetunion ein. „Asoziale“ in Propaganda und Medien werden ebenso beleuchtet wie Wege in die Haft, Haftbedingungen und das Leben „danach“.
Mitwirkende/Interpret(en)
Zur Eröffnung am 22.09. sprechen Heide Schinowsky (Leiterin des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.), Evelyn Zupke (SED-Opferbeauftragte des Deutschen Bundestages), Susanne Kschenka (Stellvertreterin der Beauftragten des Landes Brandenburgs zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur) und Dr. Sebastian Richter (Außenstellenleiter Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)). Danach ist Dr. Eva Fuchslocher (eine der Kuratorinnen der Ausstellung) im Gespräch mit dem Zeitzeugen Thomas Pflug.
Internetadresse
Ansprechperson
Heide Schinowsky anmeldung@menschenrechtszentrum-cottbus.de
03 55 29 01 33 - 0
03 55 29 01 33 - 0