Details
Weitere Informationen/Besondere Hinweise
Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes ….
So beginnt Salomos Das Hohelied der Liebe. Es erzählt von der Sehnsucht zweier Liebender und der Sinnsuche nach dem Höchsten. Liebesglück und Herzschmerz, Weisheit und Witz – sie finden sich bei Salomo und vielen jiddischen Märchen und Liedern, die an diesem Abend vorgetragen werden.
Jiddische Märchen und Legenden haben ihren Ursprung in einer reichen mündlichen Tradition, die sich über Jahrhunderte in den jüdischen Gemeinden des Maghreb und in Mittel- und Osteuropa entwickelt hat. Sie verbinden religiöse Werte mit orientalischen und lokalen Einflüssen aus den Umgebungen, in denen die Juden lebten. In unserem Programm werden Märchen aus Nordafrika, Deutschland und Osteuropa erzählt, wo die Erzählkultur besonders stark ausgeprägt war.
Abgerundet wird das Programm durch ausgewählte jiddische Lieder, die in eigener Interpretation lebendig werden. Sie erzählen von Liebe, Armut, Glauben, Sehnsucht, Humor und Leid und führen vor allem in die Kultur der aschkenasischen Juden. Ihre Wurzeln reichen bis ins mittelalterliche Europa; besonders in Osteuropa wurden sie zu musikalischen Begleitern des jüdischen Alltags. Nach der Shoah stehen viele jiddische Lieder zudem für Erinnerung, Überleben und kulturelle Identität.
Erzählerin: Doris Rauschert
Lesung aus dem Hohelied Salomons: Hartmut Reupke
Musik: Henriette Nestler, Akkordeon, Gitarre und Gesang / Petra Tjardes, Geige, Gitarre und Gesang
So beginnt Salomos Das Hohelied der Liebe. Es erzählt von der Sehnsucht zweier Liebender und der Sinnsuche nach dem Höchsten. Liebesglück und Herzschmerz, Weisheit und Witz – sie finden sich bei Salomo und vielen jiddischen Märchen und Liedern, die an diesem Abend vorgetragen werden.
Jiddische Märchen und Legenden haben ihren Ursprung in einer reichen mündlichen Tradition, die sich über Jahrhunderte in den jüdischen Gemeinden des Maghreb und in Mittel- und Osteuropa entwickelt hat. Sie verbinden religiöse Werte mit orientalischen und lokalen Einflüssen aus den Umgebungen, in denen die Juden lebten. In unserem Programm werden Märchen aus Nordafrika, Deutschland und Osteuropa erzählt, wo die Erzählkultur besonders stark ausgeprägt war.
Abgerundet wird das Programm durch ausgewählte jiddische Lieder, die in eigener Interpretation lebendig werden. Sie erzählen von Liebe, Armut, Glauben, Sehnsucht, Humor und Leid und führen vor allem in die Kultur der aschkenasischen Juden. Ihre Wurzeln reichen bis ins mittelalterliche Europa; besonders in Osteuropa wurden sie zu musikalischen Begleitern des jüdischen Alltags. Nach der Shoah stehen viele jiddische Lieder zudem für Erinnerung, Überleben und kulturelle Identität.
Erzählerin: Doris Rauschert
Lesung aus dem Hohelied Salomons: Hartmut Reupke
Musik: Henriette Nestler, Akkordeon, Gitarre und Gesang / Petra Tjardes, Geige, Gitarre und Gesang